Prüfungungsvorbereitungslehrgang Kiel

 

 

Prüfungsvorbereitungslehrgang II

Am Samstag, den 28. Oktober 2017, hat Akatuki Kiel wieder zum Prüfungsvorbereitungslehrgang mit Peter Schillinsky, 5. Dan Ju-Jutsu, eingeladen. Dabei beinhaltete der Lehrgang viele Themen aus dem Prüfungsprogramm Ju-Jutsu 2. Kyu bis 5. Dan, die aus Sicht des Prüfungsreferenten Jens Dykow nochmal explizit angesprochen werden sollten.
Thematisch begann Peter mit der Aufgabe der freien Bewegungsformen im Stand. Auf Prüfungen werden oft nur minimale Beinbewegungen demonstriert und hauptsächlich mit den Armen/Händen gearbeitet. Die Aufgabe beinhaltet aber, dass sich die Beine bewegen, nicht unbedingt die Arme. Der Prüfling soll mit den erlernten Bewegungsformen aus Angriffen herausgehen UND dabei den Angreifer/Partner im Blick behalten, nicht ihm den Rücken zukehren. Als erste Übungsform sollte auf dem Lehrgang ein Partner immer mit geraden Angriffen angreifen und der agierende mit Schrittdrehungen ausweichen. Später wurde die Aufgabe ergänzt durch die Arbeit mit Pratzen. Dabei wird ein Augenmerk auf die korrekte Distanz bei der Ausführung der Atemis gelegt. Dann wurden gleich zwei Angreifer ins Spiel gemacht, wichtig ist, nicht nur im Rahmen der Prüfungen, immer beide im Blick zu behalten. Es nützt nichts zwanzig hervorragende Technikhandlungen an einem Angreifer zu demonstrieren, wenn ein weiterer im eigenen Rücken ist und entsprechend agieren kann.

Auch das Thema Partnerverhalten wurde besprochen, denn ein Prüfling kann nur mit dem arbeiten, was der Partner als Reaktion auf eine Aktion liefert. Das soll heißen, dass beispielsweise auf einen, angedeuteten, Schlag zum Magen, die natürliche Reaktion wäre, sich vor Schmerzen zusammen zu krümmen und nicht gerade stehen zu bleiben. So macht das Verhalten des Partner 60% einer top Prüfung aus, meint Peter. In der Prüfung, wie auch im Training, ist darauf Verletzungsfreiheit zu achten durch kontrollierte Techniken. Des Weiteren besprach Peter den Bereich Nothilfe und das dieser sehr gut in die Prüfung eingebaut werden kann. Dabei kann der Prüfling sich eine Situation schaffen und eine Prüfungsaufgabe elegant lösen, um beispielsweise einen Halbkreisfußtritt vorwärts in einer optimalen Position und sauberen Technik zu zeigen. In Gruppen erarbeiteten sich die Teilnehmer so verschiedene Situationen, zu Recht geschnitten auf ihre Prüfungsaufgaben, wie Nervendrucktechniken oder Würfe. So kann es sich der Prüfling an einigen Stellen in seinem Programm einfacher gestalten, etwas Abwechslung reinbringen und, falls nötig, sich eine kleine Verschnaufpause verschaffen.SHJJV Prüfungsvorbereitungslehrgang Ju Jutsu 2 2017

Im nächsten Teil des Lehrgangs wurden aus dem Bereich Atemi die Beintechniken behandelt. Wichtig dafür ist eine gewisse Distanz. Daher sollten sinnvolle Angriffe gewählt werden, die einem die Möglichkeit bieten seine Distanz zu verlängern. Im Allgemeinen sollte sich für Prüfungen sinnvolle Kombinationen erarbeitet werden und keine Show gezeigt werden. Dies kann für das Training im Verein unter Vielfältigkeit geübt werden. Während Peter weiter mit den Teilnehmern am Fußstoß seitwärts und Halbkreisfußstitt vorwärts arbeitete, konnten Höhergraduierte unter Anleitung von John Darboven an ihrem Fersendrehschlag bzw. Halbkreisfußtritt rückwärts feilen. Im Bereich Wurf wurden die von Prüflingen „beliebten“ Techniken Harai-goshi (Hüftfegen) und Uchi-mata (Schenkelwurf) behandelt– erstmal in Übungsform/ohne Angriff. Für die Prüfung, gab Peter den Hinweis, sollte sich ein Angriff vorgenommen, um in einen optimalen Eingang für den Wurf zu gelangen z.B. Würgen von der Seite. Bei fliegenden Angriffen und je nachdem welchen Partner jemand bekommt, ist die Situation schwierig und der Wurf kann misslingen. „Positioniert euren Partner sowie ihr es braucht“ rät Peter. In der letzten halben Stunde wurde dann nochmal auf Fragen der Teilnehmer eingegangen und konnte übt werden.

Text/Fotos: Anja Sell, Pressereferentin SHJJV

Keysi Trainfight Kiel-Hamburg

 

2. Trainfight - kompromisslose SV auf engstem Raum

Am 26.11.2017 fand wieder ein Lehrgang der etwas anderen Art in Kiel statt. Gerrit Lukowski aus Neumünster hatte es wieder geschafft Holger Neumann (Keysi Master Instructor) und sein Team für den 2. Trainfight zu gewinnen.

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Abseits vom gewohnten Ju-Jutsu-Training auf der Matte trafen sich dazu rund 120 norddeutsche Kampfsportler aus unterschiedlichen Stilrichtungen auf dem Kieler Hauptbahnhof, um diesmal in einem gemieteten fahrenden ruckelnden Doppelstockwaggon der Deutschen Bahn von Kiel nach Hamburg und zurück auf engstem Raum, also unter Stressbedingungen, zu trainieren.

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Nachdem sich der Zug in Bewegung gesetzt hatte, zeigten Holger und sein Team in Rollensituationen den variablen Einsatz von Blocktechniken zum Schutz vor Angriffen mit anschließender Manipulation des Angreifers (gewünschte Reaktion auf bestimmte Aktionen des Verteidigenden) und dem danach folgendem „Direct Damage“.

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Um eine kontinuierliche Automation der Bewegungs- und damit Verteidigungsmuster zu erreichen, wurde der vorgegebenen Drill immer und immer wieder übt, wurden die Techniken zu einer Folge aufgebaut, oder die Positionen innerhalb der Gruppe und sogar zwischen den einzelnen Gruppen gewechselt.

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Der Stress konnte von Holger Neumann sogar noch durch einen zweiten bzw. dritten Angreifer erhöht werden. Dies wurde mitunter sehr laut und mit viel Spaß durchgeführt.

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Am Ende des sehr gut organisierten Lehrgangs waren sich die Teilnehmer einig, dass es sehr lehrreich war, sich in normaler Straßenkleidung gegen aufdringliche Mitmenschen mit effektiven Techniken zur Wehr zu setzen und sie auf eine Wiederholung im nächsten Jahr hoffen – aber diesmal im Zug von Hamburg nach München.

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Text: Oliver Giercke
Fotos: Simone Töpfer und Sportkameraden


Vereinsprüfung

 

 

 

Ein großer Prüfungstag stand an. Insgesamt 32 Ju-Jutsu Ka des TuS Lübeck stellten sich den Prüfern Norman Drousch aus Mölln und Torsten Neubauer vom TuS. Während Norman alles ab der 2. Trainingsgruppe prüfte, übernahm Torsten die Prüfung der Kleinen.

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Bei den Kleinen und auch den Großen war die Aufregung deutlich zu spüren. Die Prüflinge waren gut vorbereitet und zeigten das Gelernte den beiden Prüfern. Der Kleinste wurde auf den gelben Aufnäher geprüft und die höchste Prüfung machte Lorenz auf Grüngurt. Dazwischen war alles vertreten an Prüfungen. Norman gefielen die guten Kombinationen, auch die guten Boxtechniken hob er hervor. Die Prüfung verlief reibungslos unter ständigem Kaffee nachschenken. Somit konnten zum Schluss alle Ju-Jutsu-Ka ihre Urkunden und neuen Gürtel mit Stolz auf die gezeigte Leistung zeigen.

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Trainerfortbildung

 

 

Theorie und Praxis der Selbstverteidigung gegen Angriffe

mit Messern und scharfkantigen Gegenständen

Am Samstag, 22.04., fand im Dojo des Lübecker Judo Club der Landestechniklehrgang bzw. Trainerfortbildung statt, zum Thema: Messer und scharfkantige Gegenstände. Referent war Philipp Wolf, 5. Dan Ju-Jutsu, 5. Dan Modern Arnis, Black Belt Brazilian Jiu Jitsu, so dass das Dojo mit über 100 Teilnehmer aus verschiedenen Sportarten und Bundesländern gefüllt war.

Im theoretischen Einstieg erläuterte Philipp die „Realität“ von Messerangriffen. Allgemein sind nur sehr wenige Statistiken zu Messerangriffen bzw. Angriffen mit scharfkantigen Gegenständen wie Glasscherben, Rasierklingen, Stöckelschuhen o.ä. verfügbar. Dies liegt unter anderem an den Kriterien der statistischen Auswertungen. Was aus den wenig verfügbaren Daten zu erkennen ist, ist das mit Messern fast so viele Tötungsdelikte wie mit allen anderen Waffen zusammen verübt wurden. Dabei wurde das haushaltsübliche Küchenmesser am häufigsten genutzt. Aber warum wird das Messer so häufig verwendet? – u.a. ist es nahezu uneingeschränkt verfügbar, klein und leicht zu verstecken, es ist geräuschlos und hat keine limitierende Angriffshäufigkeit. Neben den rechtlichen und medizinischen Grundlagen bei Messerangriffen ging Referent Philipp Wolf auch auf das Angriffsverhalten der Täter ein. Jeder sollte sich bewusst sein, dass die meisten Messerangriffe hinterhältig und nicht offensichtlich durchgeführt werden. Angegriffen wird in über 70% der Fälle in einem Abstand von unter einem Meter und der Täter setzt in über 71% der Fälle seine freie linke Hand ein, um den Angriff vorzubereiten oder zu unterstützen. Die Angreifer sind sehr häufig extrem aggressiv und greifen vor allem in kurzen wiederholenden Stiche  n aus verschiedenen Winkeln an. Daher sollte sich der Trainer überlegen aus welcher Motivation heraus, er das Training gestalten möchte: ist es aus Schutz der Gesundheit, weil es als Herausforderung und Grenzerfahrung genutzt werden soll, ist es aus beruflicher Notwendigkeit oder wird es als „lästiger“ Pflichtteil für die Prüfung gesehen?

  

Im Praxisteil fokussierte sich Philipp auf Trainingsbeispiele zur Bewegungserfahrung und neue Blickwinkel für die Verteidigung gegen Messerangriffe aus realistischer Sicht zu geben. Daher wurde hauptsächlich der Messerstich abgewehrt. Um das aggressiver Angriffsverhalten zu simulieren, ohne Angst vor Verletzungen, wurde mit Schaumstoffröhren als Messerimitat trainiert. Ein Schwerpunkt, und das nicht nur im Bereich der Waffenabwehr, ist das Distanzmanagement. Denn wer die Distanz kontrolliert, kontrolliert auch den Schaden. Das heißt die entsprechende Entfernung zum Angreifer wird aufgebaut oder schnellstmöglich verkürzt, um den „Schaden“ zu minimieren. In den verschiedenen Übungen, die nach und nach in der Aufgabenstellung erweitert wurden, konnten die Teilnehmer so ein „Körpergefühl“ entwickeln –wie fühle ich mich in der Situation, wie in einer anderen. Durch das Ausprobieren und Erleben von Situationen, sollen Teilnehmer ihre Bewegungserfahrung erweitern und den eigenen Schweregrad erhöhen. Beispielsweise wurden verschiedene Griffmöglichen ausprobiert – an Hand oder Ellbogen – was ist effektiver? Was lerne ich daraus? Welches ist eine gute Situation: Wo stehe ich? Wie kontrolliere ich? Und kann ich sie auch auf andere Partner / Angreifer anwenden? Das Aufgabenziel an sich war an diesem Tag, die Kontrolle des waffenführenden Arms, denn solange der Angreifer die Chance hat immer wieder auszuholen, ist die Gefahr nicht vorüber. Ein weiterer Schwerpunkt, neben dem Distanzmanagement, ist für Philipp „Balance and Base“. Das heißt man selbst befindet sich in einem guten Stand, manipuliert den „Angreifer“ aber gleichzeitig so, dass dieser aus dem Gleichgewichtgebracht wird und kann dann auch die Kontrolle durch Wechsel in eine andere Position behalten. Denn wenn nur versucht wird eine Position starr zu halten, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Kontrollposition verloren geht relativ hoch. Wenn aber flüssig die Positionen gewechselt werden, in dem einfach mit den Bewegungen des Partners mitgearbeitet wird, dann ist die Kontrollchance wesentlich höher. Jeder, der schon mal Bodensparring gemacht hat, wird die Erfahrung kennen.

Das Themengebiet Messer bzw. Verteidigung gegen Messerangriffe ist kompliziert, da zum einem die Verletzung, die das Messer anrichten kann extrem enden können und zum anderen ist das Training schwierig, zumindest unter dem Aspekt eines realistischen Angriffs. Zusammenfassend kann in der Reihenfolge: Flucht – Abstand halten – Kooperation / Deeskalation gehandelt werden und wenn es dann nicht anders möglich ist, sollte hart und konsequent der Weg nach vorn gesucht werden.

*Bericht von SHJJV

Jugendfreizeit Scharbeutz

 

 

Aus ganz Schleswig-Holstein kamen ca. 100 Kinder und Jugendliche mit ihren Betreuern, um ein Wochenende mit Sport, Spaß und Spiel zu erleben. Nachdem die Zimmer bezogen waren und sich alle gestärkt hatten, mussten vor der ersten Trainingseinheit die Matten aufgebaut werden. Bei so vielen Personen natürlich kein Problem, wenn jeder mit anfasst. Samstagvormittag gestaltet Rinke die erste Trainingseinheit des Tages. Nach kleinen Aufwärmspielen für Groß und Klein, wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt, um entsprechend der Graduierung die Techniken anzuwenden.

Jugendfreizeit Lübeck Scharbeutz Ju Jutsu 2017

Am Nachmittag ging es dann traditionell zu Mario zum Eis essen. Es ist immer wieder beeindruckend eine solch lange Schlange zu sehen. Am Nachmittag zog Referent Christian Groffmann, 4. Dan Jiu-Jitsu, die Kinder und Jugendliche in seinen Bann. Sonntag nach dem Frühstück stand die letzte Trainingseinheit auf dem Plan und das traditionelle Gruppenfoto, bevor es nach dem Mattenabbau langsam hieß „Auf Wiedersehen“.

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Vielen Dank Rinke für dieses tolle Wochenende!   *Bericht von SHJJV

 

Ju Jutsu / Jiu Jitsu meets Modern Arnis

Am Samstag, 25.03, hat Philipp Wolf zum Landestechniklehrgang nach Neustadt eingeladen zu dem Thema „Selbstverteidigung, Techniken und Trainingsformen aus dem Modern Arnis mit und ohne Stock / Waffen“. Der Einladung folgten rund 60 Teilnehmer verschiedener Verbände. Referent war Großmeister Datu Dieter Knüttel, 10. Dan Modern Arnis, DAV Bundestrainer, der zur Eröffnung die neuen Danträger geehrte, die sich am Vormittag ihrer Prüfung gestellt hatten.
 

Den Beginn machte Dieter mit einem der Hauptprinzipien gegen einen Stockschlag von außen: die bessere Hand macht den Block, die schlechtere Hand sichert, die bessere Hand schlägt dann. Bei dem Schlag wird nicht ausgeholt, sondern direkt reingegangen, da sonst getrapped wird. Beim Entwaffnen wird dann direkt in einen Streckhebel übergegangen. Um aus dem Streckhebel das Optimum rauszuholen, ging er noch genauer auf die Prinzipien ein. Dabei kann sich eine Wippe vorgestellt werden: die Wippe hat ein Widerlager und wenn eine Seite hochgeht, geht die andere Seite runter – genau das wird gemacht, um den Hebel zu verstärken. Das Widerlager ist hier der Ellbogen, wird der Druck darauf verstärkt, muss gleichzeitig die hier rechte Hand hochgehen. Ist das Missverhältnis Kraft zu Gewicht von einem Partner zum anderen zu groß, dann hilft auch die beste Technik nicht weiter, aber durch richtiges Positionieren und richtigen Druck kann durch minimalem Aufwand das Missverhältnis weitgehend ausglichen werden. Eine gute Position bei dem Armstreckhebel ist beispielsweise, wenn die Schulter in einer Linie über dem Ellbogen des Angreifers ist und der Druck auf das Widerlager ca. zwei fingerbreit hinter dem Ellbogengelenk angesetzt wird. Wird der Druck direkt auf das Ellbogengelenk ausgeübt oder ist die Schulter nicht ganz in einer Linie mit dem Ellbogen, kann der Angreifer gegenwirken und sich befreien. Hebeltechniken immer sollten soweit vorbereitet werden, dass mit einer minimalen Bewegung die Wirkung erzielt werden kann. In weiteren Kombinationen zeigte Dieter noch mehr Möglichkeiten auf, wie weitergearbeitet werden kann, auch unter Zuhilfenahme des Stocks.

  

Im zw eiten Teil des Lehrgangs  wurde dann waffenlos weitergearbeitet: Im Modern Arnis als Trapping bekannt, für Ju -Jutsukas unter der Thematik „Weiterführung nach abgewehrter Atemi“. Abgesehen davon, dass mit Schlägen weitergearbeitet werden kann, demonstrierte Dieter Übergänge zu Streckhebeln sowie verschiedenen Varianten von Fingerhebeln. Wobei besonders bei Fingerhebeln darauf zu achten ist, den maximalen Hebelarm auszunutzen für die optimale Wirkung. Falls einmal nicht die erhoffte Reaktion eintritt, um einen Fingerhebel auszuführen, sollte nicht nach ihnen gesucht werden, sondern einfach was anderes gemacht werden. Fortgeschrittene müssen neben Plan A, auch ein Plan B, C und D haben. In der Selbstverteidigung werden viele Techniken gebraucht, um in allen möglichen Situationen angepasst reagieren zu können, weil nicht in bestimmten Regelwerken arbeitet wird. Sobald ein Wettkampfsystem vorhanden ist, kann sich auf vier, fünf, sechs Techniken spezialisiert werden. In der Selbstverteidigung aber sind die Angriffe so vielfältig, dass drei, vier Techniken nicht ausreichen. Das heißt es muss eine breite Palette an Techniken gelernt werden. Aus dieser Vielseitigkeit wird dann gelernt, die Techniken dann anzuwenden, wenn sie braucht werden.

Arnis meets JuJutsu 2017 Neustadt Lübeck TuS 93

Ein sehr bemerkenswerter Lehrgang, der sich sicher in einer ähnlichen Form wiederholen wird.

Bericht und Bilder von SHJJV

BJJ Wochenende in Neustadt

 

 

Weiterbildung im Gracie Jiu-Jitsu in Neustadt/Holst. mit Mario Stapel und Philipp Wolf.
Teilgenommen haben 3 Jugendliche und der ihr Trainer vom TuS. Ein sehr anstrengendes Wochenende mit Training am Samstag und Sonntag. Alle waren sich einig das machen wir weiter.

Prüferlizenzverlängerung

 
 

Der Lehrgang fand dieses Jahr in Kiel statt, Torsten hat seine Prüferlizenz für 2017 uns 2018 verlängert.