SC Norderstedt vs TuS Lübeck

TuS Lübeck II verkauft sich respektabel beim Tabellenführer

Am Sonntag ging es für die zweiten Herren zum Tabellenersten. Das Hinspiel hatte man deutlich abgegeben, weshalb eine Energieleistung notwendig war, wollte man dieses Spiel für den Abstiegskampf nutzen.

Die Lübecker zeigten eben diese Energieleistung und starteten hochmotiviert und konzentriert gegen die körperlich sehr robusten Norderstedter. Es brauchte allen Einsatz, um den Gastgebern etwas entgegenzustellen und der TuS ließ sich diesmal von kleinen Fehlern nicht verunsichern, versuchte Kraft und Bewegung ins Spiel zu bringen. Das reichte zunächst um den Abstand klein zu halten und man ging mit 16:13 Rückstand in die Viertelpause. Die Norderstedter wirkten sehr eingespielt und verließen sich vor allem auf ihre Kraft unter dem Korb. Der TuS musste am eigenen Brett alles in die Waagschale werfen, um auch den gegnerischen Wurf von der Dreipunktelinie unter Kontrolle zu halten. Man ließ sich nicht davon verunsichern, dass man bislang ständig einem Rückstand hinterlaufen und auch erstmal eine 30:26 Führung des Gegners zur Halbzeit dulden musste. Die Lübecker zeigten ein gutes Zusammenspiel und zeigten genau gegen den stärksten Kontrahenten in der Liga was sie sich die ganze Saison über vorgenommen hatten. Marcel Kock übernahm das Coaching und verzichtete, um von außen eine bessere Struktur geben zu können, sogar ganz auf Spielzeit. Dennoch schlichen sich im dritten Viertel Nachlässigkeiten ein und die Gastgeber konnten den Abstand vergrößern. Die Lübecker bewegten sich an beiden Enden des Feldes weniger und wurden für die sinkende Leistungsbereitschaft sofort bestraft. Die Konzentrationslücke konnten die Lübecker jedoch im gleichen Viertel wieder schließen. Es war klar, dass man sich in diesem Spiel keine langen Phasen ohne die volle Energie leisten konnte.

Im letzten Viertel konnte man durch einige Dreier sogar so viel Druck aufbauen, dass die zwischenzeitliche 54:55 Führung für den TuS auf dem Papier stand. Am Ende war der SC Norderstedt jedoch nervenstärker, spielten mit viel Ruhe gute Würfe heraus und die Lübecker konnten leider nicht die passenden Antworten geben. Gute Würfe und viele Freiwürfe fielen nicht und so endete das Spiel 66:60. In den verbleibenden zwei Saisonspielen heißt es alles geben, gegen den Abstieg.

Für TuS spielten: Nowack 17 (2 Dreier), Sadowski 16 (1), Ibrahim 14 (2), Lohse 6, Merten 5, Franz 2, Hillemanns, Rahlf, Kock


TuS Lübeck vs. TSV Kronshagen

Lübeck 2 holt sich souverän wichtigen Sieg

Der nächste Versuch endlich die Wende zu schaffen und wieder einen Sieg einzufahren, startete zuhause am Samstagabend. Kronshagen war nur mit sechs Mann angereist, sodass die Devise lautete, Fouls zu ziehen und so den Gegner früh unter Druck zu setzen. Der TuS stand aber im ganzen Spiel nur dreimal an der Linie. Dieser Plan sollte im Verlauf des Spiels nicht so richtig aufgehen. Die Gastgeber fanden aber trotzdem gut ins Spiel und konnten sich auch dank der trägen Offense aus Kronshagen einen minimalen Vorsprung erarbeiten. Am Ende des ersten Viertels hieß es sogar 26:14. Möglicherweise sorgte die ungewohnte Situation, sich einen einigermaßen komfortablen Vorsprung erspielt zu haben, im zweiten Viertel dafür, dass sich Nachlässigkeiten einschlichen. Die Gäste verließen sich fast ausschließlich auf die Distanzwürfe und Lübeck war hier einfach zu langsam oder einen Schritt zu spät. Die Dreier der Gäste fielen und so musste man das zweite Viertel abgeben. Halbzeitstand 44:35.

Die zweite Halbzeit begannen die Lübecker konzentrierter, suchten energischer den Abschluss und ließen den Ball laufen. Die Defense blieb jedoch löchrig, aber den zeitweise lustlos agierenden Männern aus Kronshagen reichte das nicht, um ein enges Spiel gestalten zu können. Die Lübecker konnten sich absetzen und dadurch auch mehr Ruhe ins Spiel bringen. Das Scoring war ausgeglichen. Das Spiel war früh entschieden und nahm damit für den TuS einen ungewohnten Verlauf. Die Lübecker konnten hier testen, wie sie ihr Spiel erfolgreicher gestalten können und gewannen letzten Endes auch verdient in der Höhe mit 94:68.

Für TuS Lübeck spielten: Merten 16, Nowack 16, Ibrahim 13, Hillemanns 11, Kock 11, Sadowski 10, Franz 8, Johannsen 4, Bender 3, Lohse 2


Ellerbeker TV – TuS Lübeck

Tus Lübeck 2 muss erneut bittere Niederlage hinnehmen

In der Partie am vergangenen Samstag ging es für die zweite Mannschaft des TuS Lübeck gegen einen direkten Tabellennachbarn. Ein Sieg wäre also ein enorm wichtiger Schritt aus dem Tabellenkeller gewesen. Die Gäste setzten auch direkt um was sie sich vorgenommen hatten, spielten wachsam in der Defense und am anderen Ende des Feldes überlegt und ruhig genug, um sich zunächst eine knappe Führung zu sichern. Die Zonenpresse des Ellerbeker TV bereitete dem TuS jedoch einige Schwierigkeiten und so endete das erste Viertel gleich auf bei 21:20. Die Lübecker sahen, dass sie hier mit genug Engagement den Gegner unter Druck setzen konnten, die offensiv mitunter sehr einfallslos agierten. Der Druck in der Defense wurde also von Seiten des TuS erhöht und so konnte man die Gastgeber bei 7 Punkten im zweiten Viertel halten. Zur Halbzeit führten die Hanseaten dann mit 28:35.

Das dritte Viertel war aus Sicht des TuS Lübeck die blanke Katastrophe. Was auch immer passiert war, es wurden schlechte Entscheidungen in der Offensive getroffen, in der Verteidigung wirkten alle zu langsam und auch im Kopf schien man nicht auf dem Feld zu stehen. Der Ellerbeker TV konnte mit seiner gut sortierten, wenn auch starren Zonenpresse, immer wieder den Ball erobern und in einfache Punkte ummünzen. Dem ansonsten unkreativen Offensivspiel der Gastgeber ist es zu verdanken, dass der Rückstand vor dem letzten Spielabschnitt nur 9 Punkte betrug.

Der TuS mobilisierte alle Energie und wollte zurückfinden zur Stärke der ersten Halbzeit. Das gelang defensiv in ausreichendem Maße, aber wie in mancher Partie zuvor zeigten sich die Lübecker zu nervös und stellten sich gegen die Zonenpresse nicht clever genug an. Der Blick auf die ablaufende Zeit verschaffte da auch keine Sicherheit und so konnte man es eng gestalten, musste das Spiel aber mit 60:56 abgeben.


Kieler TB-TuS Lübeck

TuS Lübeck verliert auch Rückspiel gegen den Kieler TB

Die zweite Herren des TuS Lübeck machte sich am vergangenen Sonntag auf zum nächsten Auswärtsspiel nach Kiel und wollte an die gute Leistung im Spiel zu vor anknüpfen. Das gelang auch, die Spielgestaltung war deutlich ruhiger und die Defense war konzentriert. Die Kieler präsentierten sich laufstark, aber mit dem fehlenden Selbstvertrauen in die Würfe von außen. Da die Verteidigung der Gäste unter dem Korb sortiert war, hielt sich das Spiel ausgeglichen und der TuS führte nach einem Viertel knapp mit 17:18. In diesem Stil verlief auch das zweite Viertel, wobei die Lübecker sich noch besser auf die ausgesuchten Varianten der Kieler Offense eingestellt hatten. Leider paarten sie das mit fehlendem Glück im Angriff und führten demnach weiter knapp mit 3 Punkten.

Den Gästen war anzumerken, dass sie hier heute wieder etwas mitnehmen wollten und hielten die Konzentration oben. Jedoch konnte sich der TuS auch im dritten Viertel nicht ausreichend belohnen. Oft war es zu wenig Bewegung im Angriff, der letzte Pass fehlte oder der Blick für die Lücke in der Kieler Defense. So reichte den Gastgebern das Tempo mitzugehen und es stand nach drei Vierteln 43:44.

Die Kieler schienen ihre Chance zu wittern und die Lübecker sich darauf zu verlassen, dass der TB die Intensität nicht erhöhen würde. Die Lübecker gaben die Kontrolle über das Spiel langsam ab und hatten dennoch alle Möglichkeiten den einstelligen Rückstand in gut 5 Minuten noch aufzuholen. Kurz vor Ende ließen Schiedsrichterentscheidungen jedoch die Stimmung auf Seiten des TuS kippen. Die entstehenden Undiszipliniertheiten wurden von den Schiedsrichtern bestraft und besiegelten die damit am Ende mehr als unglückliche Niederlage der Lübecker mit 64:53.

Für Lübeck spielten:

Nowack 16 (2/8 FT), Johannsen 8 (2/4 FT), Merten 8 (0/2 FT), Jaeckel 6 (1/2 FT), Bender 5, Ibrahim 3 (1/2 FT), Kock 3 (1/2 FT), Franz 2, Hillemanns 2 


TuS Lübeck-TSV Schleswig

TuS Lübeck 2 feiert 1. Heimspiel

Durch verletzungsbedingte Ausfälle etwas dezimiert, traten die 2. Herren des TuS Lübeck am vergangenen Samstagabend ihr erstes Heimspiel des Jahres an. Ein Sieg musste her, um die bislang nicht zufriedenstellende Bilanz der Saison zu verbessern. Die Ziele für das Spiel waren klar, hatten in den vergangenen Partien doch die immer gleichen Fehler den Sieg gekostet.

So begannen die Gastgeber deutlich ruhiger und mit dem nötigen Zusammenhalt in der Defense. Die Mannschaft hatte sich auf eine Teamleistung am eigenen Brett eingeschworen und setzte das um. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und endete mit 14:16. Der TuS Lübeck setzte seine konzentrierte Spielweise fort und viel Bewegung und Konzentration in der Offense brachten sogar die Halbzeitführung mit einem Punkt. Dennoch nicht zufrieden, da genug Fehler gemacht wurden, spornten sich die Teammitglieder gegenseitig an noch eine Schippe drauf zu legen. Der TSV Schleswig konnte bis dahin Schwächen der Gastgeber nicht effizient genug nutzen, um sich einen Vorteil zu verschaffen, und konnte die Energie des TuS Lübeck auch zunächst nicht mitgehen, der sich einen 15-Punkte-Vorsprung erspielt hatte. Die Gastgeber zeigten sich aber nachlässig und so stand es vor dem letzten Spielabschnitt 55:47.

Das Team der 2. Herren zeigte sich geschlossener und mit mehr Energie als in vorigen Spielen, besonders in der Defense. Antreibende Akzente hatten über den Verlauf des Spiels aber immer wieder Dreier von Aufbau Norman Bender gesetzt, der damit auch der ganzen Mannschaft Selbstvertrauen gab und zeigte, dass der TuS hier nicht abstecken würde. Das Team behielt die Konzentration und konnte auch dem Aufbäumen der Schleswiger im letzten Viertel genug entgegensetzen, um nicht noch einmal in Rückstand zu geraten. Auch wenn die Gäste es in den letzten Minuten noch mit Fouls probierten das überaus faire Spiel zu drehen, fuhr der TuS Lübeck einen verdienten 75:69 Heimsieg ein. Die Mannschaft bedankt sich beim zahlreich erschienenen Publikum und für dessen Unterstützung.

Für Lübeck spielten:

Bender 30 (9 Dreier!), Sadowski 14, Nowack 8, Ibrahim 8, Rahlf 5, Hillemanns 4, Jaeckel 3, Kock 3

 


VfL Geesthacht-TuS Lübeck

TuS Lübeck verliert sein letztes Spiel des Jahres

Am vergangenen Sonntag traten die zweiten Herren des TuS Lübeck ihr Auswärtsspiel in Geesthacht an. Die Gastgeber waren nur mit sieben Mann vertreten, dafür aber den Lübeckern körperlich etwas überlegen. Diese offensichtliche Stärke war jedoch zu Beginn noch nicht zu sehen, auch weil sich der TuS einen zuvor oft gesehenen schwachen Start ersparte und gleich mit viel Engagement und Einsatz füreinander da war. So stand es ausgeglichen 19:19 nach dem ersten Viertel. In der Spielmitte leisteten sich die Gäste jedoch wieder zu viele einfache Fehler und Geesthacht nutzte seine Größe und Stärke unter dem Korb. Lübeck hielt dagegen, musste mit einem Dreier des Gegners in der Schlusssekunde einen 41:32 Rückstand hinnehmen. Den Gästen fehlte auch im dritten Viertel die zündende Idee und es gelang zu selten gute Aktionen auch in Zählbares zu verwandeln. Wie so oft in dieser Saison wurde mangelndes Glück in der Offensive nicht mit einer entsprechenden Teamdefense kompensiert, sodass sich Geesthacht nach drei Viertel mit 18 Zählern absetzen konnte.

Lübeck hatte aber bereits bewiesen, dass sie auch im letzten Viertel noch Kampfgeist haben und zeigten zum Schluss auch wieder ihre Stärken wie zu Beginn des Spiels. Geesthacht tat nur noch das Nötigste und konnte so trotz ausgeglichenem letzten Viertel einen 73:55 Heimsieg einfahren.

Für Lübeck spielten:

Nowack 19 (3 Dreier), Johannsen 7 (1), Lohse 7, Kock 6 (2), Ibrahim 8 (1), Jaeckel 6 (2), Franz 2, Rahlf 2, Merten

 


TuS Lübeck-MTV Segeberg

Lübecker verlieren Heimspiel knapp

In voller Mannschaftsstärke trat die zweite Mannschaft des TuS Lübeck am vergangenen Samstagabend zum Heimspiel gegen die Gäste aus Bad Segeberg an. Motiviert, die im Training besprochenen Optimierungen umzusetzen, zeigten die Gastgeber einen besseren Start als in den vergangenen Spielen. Auch die Segeberger waren mit 12 Mann zahlreich angetreten. Die Mannschaften waren gleichauf und hatten beiderseits zunächst etwas Mühe in ihren Rhythmus zu finden. So stand es nach dem ersten Viertel fast ausgeglichen 18:20 aus Sicht der Lübecker. Die Gastgeber konnten immer wieder verschiedene Line-Ups bringen, mussten sich dadurch aber auch immer wieder neu aufeinander einstellen. Die Lübecker brachten trotzdem mehr Struktur in ihre Offensive als zuletzt und die Leistungsträger übernahmen ihren Teil der Verantwortung, sodass sie kaum den Kontakt zum Gegner verloren und zur Halbzeit lediglich mit einem Punkt zum 34:35 zurücklagen. Die Segeberger spielten vor allem über ihre großen Leute, die nur schwer in den Griff zu kriegen waren und den Männern der zweiten Herren immer wieder Fouls anhängten. Zudem war die Teamdefense des TuS nicht immer hundertprozentig organsiert, was den Gästen einfache Punkte ermöglichte. Die Aktionen des TuS waren klarer als in den Spielen zuvor, aber als das Momentum gerade auf ihre Seite schwenken wollte, unterbrachen Turnover den Spielfluss. Deshalb starteten die Gastgeber das letzte Viertel erneut mit Rückstand, aber dem Willen hier Zählbares mitzunehmen.

Den Lübeckern gelang es gut ihre teilweise unnötigen Fehler beiseite zu schieben und sich darauf zu konzentrieren, dass noch alles möglich war. Bis zum Schluss behielt der TuS die verbesserte Ruhe in der Offensive und agierte zudem stark am defensiven Brett. Jedoch mischten sich auch bis zuletzt Turnover in das Spiel der Gastgeber. 22.8 Sekunden auf der Uhr und Ball in Hand, sollte der erste einfache Wurf den schnellen Score bringen, der die Ein-Punkte-Führung bedeutet hätte. Die Situation brachte den Lübeckern einen guten Dreierversuch, der jedoch leider sein Ziel nicht ganz fand und so mussten die Männer der zweiten Herren ihr Heimspiel knapp und bitter abgeben.

Für Lübeck spielten:

Sadowski 12, Hillemanns 11 (2 Dreier), Nowack 10, Bender 6 (2), Lohse 5, Franz 4, Alam 3 (1), Kock 2, Ibrahim 2, Merten 2, Jaeckel, Rahlf


TSV Kronshagen vs. TuS Lübeck 2

TuS Lübeck gewinnt hart umkämpftes Spiel in der Verlängerung

Am Sonntagnachmittag traten die Lübecker ihr zweites Auswärtsspiel der Saison im Kieler Vorort Kronshagen an. Motiviert bis in die Haarspitzen und mit neun Mann wollte die 2. Herren des TuS einen weiteren Sieg einfahren. Allerdings ging das erste Viertel komplett an den Gästen vorbei. Zwar mit der nötigen Ruhe, fehlten in der Offensive Selbstvertrauen und das letzte Engagement. Zunächst war auch die Defense nicht bissig genug und die Kronshagener schienen zudem ihre Korbanlage besser zu kennen und nutzten die Chancen, die die Lübecker ihnen boten. Alles was auf dem Spielplan des TuS für diesen Tag stand, war auf dem Feld nicht zu sehen und so lagen sie nach dem ersten Viertel bereits überdeutlich mit 24:5 hinten. Das Spiel schien gelaufen. Kampflos wollten die Gäste sich jedoch nicht geschlagen geben. Ärger und Frust gab es unter den Teamkollegen zwar, aber er wurde konstruktiv genutzt und es war erkennbar was jeder an diesem Nachmittag bereit ist für den Sieg in die Waagschale zu werfen. Ungeachtet des Rückstandes riefen sich die Lübecker zu Disziplin und Leidenschaft auf dem Feld auf. Es wurde um jeden Punkt am Brett gekämpft und trotz der Schwierigkeiten, die der TuS mit der Korbanlage hatte, fightete jeder um den Rebound und versuchte es erneut. So konnte der Vorsprung der Gastgeber zur Halbzeit auf 12 Punkte verkürzt werden und Hoffnung auf den Auswärtssieg keimte wieder auf. Das dritte Viertel ging jedoch wieder an den TSV. Allerdings ließ der erneute Rückschlag die Lübecker nicht verzweifeln, sondern weckte nur noch mehr den Siegeswillen. Besonders in den Auszeiten war zu spüren, dass niemand hier verlieren wollte und die Männer der 2. Herren waren die lautesten in der Halle. Die Defense wurde im letzten Viertel angezogen und wichtige Dreier der Lübecker Guards, sowie die Energie der Big Men am eigenen Brett ermöglichten ein Ergebnis von 4:20 im letzten Viertel zugunsten der Gäste. Gleichstand!!!

Eine nicht ganz durchsichtige Situation in der letzten Minute hatte den Ball in die Hände der Lübecker gebracht und es waren 13 Sekunden verblieben, um das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden. Willens den Ball nicht noch einmal abzugeben, ließ sich der TuS jedoch zu viel Zeit und die Männer auf dem Platz konnten den Ball nicht mehr rechtzeitig Richtung Korb bringen.

In der Overtime zeigten die Lübecker, dass die Leidenschaft und der Wille aus den drei Vierteln zuvor nicht umsonst gewesen sein sollten und machten da weiter wo sie aufgehört hatten. Daran konnten auch zwei Dreier des TSV kurz vor Schluss nichts mehr ändern. Die Männer des TuS zeigten an der Freiwurflinie keine Nerven und so konnte zuletzt verdient der Sieg mit 71:74 aus Kronshagen entführt werden.

Für Lübeck spielten:

Bender 16 (4 Dreier), Nowack 16 (1), Sadowski, Lohse 8, Kock 7 (1), Franz 5, Hillemanns 5, Johannsen 2, Jaeckel 


TuS Lübeck vs. Kieler TB

TuS Lübeck verliert 1. Heimspiel

Das Ostküstenderby am vergangenen Samstag hatten die Kieler anscheinend nicht ganz auf dem Zettel und so musste die Abendpartie später angepfiffen werden. Die Zweite Herren des TuS Lübeck war in guter Besetzung angetreten, konnte jedoch wegen einiger Krankheitsfälle unter der Woche nicht in voller Besetzung trainieren. Dennoch ging es hochmotiviert in das erste Heimspiel der Saison, dessen erstes Viertel leider von einigen Nervositäten und Ballverlusten geprägt war. Es gelang kaum eine vernünftige Struktur in die Offense zu bekommen und einen Lauf zu kreieren. Die Kieler verließen sich ganz auf ihr Spiel unter dem Korb und die Defense der Gastgeber war zunächst nicht sortiert genug, um auch die vielen Offensivrebounds zu verhindern. Zum zweiten Viertel lagen die Lübecker mit 6 Punkten zurück. Die Mannschaftsführer des TuS stellten auf eine Zonenverteidigung um, womit es besser gelang die Aktionen der Kieler Big Men zu stoppen. Diese nahmen kaum Distanzwürfe und suchten weiter ihre großen Leute unter dem Korb. Dadurch gelang es der Zweiten Herren Ballverluste zu erzwingen, die jedoch kaum in erfolgreiche Fastbreaks umgemünzt werden konnten. Zur Halbzeit konnte dann auf 24:26 verkürzt werden. Durch das Engagement in der Defense blieb das Spiel aber knapp und der TuS in Schlagdistanz. Über den Verlauf des Spiels wollte die Nervosität kaum abnehmen und keiner der Lübecker Go-to-Guys konnte mit seinem Wurf Sicherheit in das Spiel bringen. An diesem Abend mit mehr Wurfglück gesegnet, setzte sich der KTB Ende des dritten Viertels mit etwa zehn Punkten ab und hielt diesen Vorsprung auch über das letzte Viertel hinweg. Ein letztes Aufbäumen mit erfolgreichen Dreierversuchen reichten dem TuS leider nicht, um das Spiel zu drehen und verloren am Ende mit 41:55.

Für Lübeck spielten:

Nowack 8 (1 Dreier), Sadowski 8, Kock 6 (2), Alam 5 (1), Bender 3 (1), Franz 3, Hillemanns 3, Merten 3, Jaeckel 2, Johannsen

 


Schleswig - Tus Lübeck

Lübecker unterliegen knapp in Schleswig

Zu 8 traten die Lübecker eine der längsten Auswärtsfahrten in Schleswig an. Nichtsdestotrotz wollte man sich nicht schonen, sondern direkt eine Duftmarke in der neuen Spielklasse setzen. Zum Spielstart waren die 93er leicht überrumpelt, sodass die Gastgeber sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Doch die Lübecker fingen sich wieder und angeführt von Johannsen und Merten gelang zum Ende des Viertels ein 13:0 Lauf, der eine 9-Punkte-Führung bescherte. Im zweiten Viertel zeichnete sich ein ausgeglichenes Bild. Vorne hielt vor allem Nowack seine Farben in Führung, während man hinten ein ums andere Mal den Schleswigern zu einfache Punkte in der Zone erlaubte. So ging es mit 10 Punkten Vorsprung in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff wirkten die Lübecker wie ausgewechselt und fielen beinahe komplett in sich zusammen. Die Defense stand weiterhin solide, Schleswig musste für jeden Punkt kämpfen, jedoch gelang vorne kaum noch etwas. Stück für Stück arbeiteten sich die Schleswiger heran und 5 Minuten vor Schluss stand es ausgeglichen 63:63. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in denen die Lübecker durch Nowack und Kock immer die richtige Antwort parat hatten. 5 Sekunden vor Schluss ging man schließlich durch einen Dreier von Hillemanns mit einem Punkt in Führung. Die Schleswiger wurden beim Einwurf hart gepresst und konnten so noch einmal zwei Freiwürfe schinden, die sie verwandelten. Die Lübecker bekamen zwar noch einmal einen Wurf, dieser sprang jedoch vom Ring wieder heraus und somit stand der Endstand von 71:72 aus Sicht der 93er fest.

Für Lübeck spielten:

Nowack 18 (1 Dreier), Hillemanns 13 (3), Kock 11 (3), Alam 11 (3), Johannsen 9, Merten 5, Lohse 2, Sadowski 2