TuS Lübeck vs. Kieler TB

TuS Lübeck verliert 1. Heimspiel

Das Ostküstenderby am vergangenen Samstag hatten die Kieler anscheinend nicht ganz auf dem Zettel und so musste die Abendpartie später angepfiffen werden. Die Zweite Herren des TuS Lübeck war in guter Besetzung angetreten, konnte jedoch wegen einiger Krankheitsfälle unter der Woche nicht in voller Besetzung trainieren. Dennoch ging es hochmotiviert in das erste Heimspiel der Saison, dessen erstes Viertel leider von einigen Nervositäten und Ballverlusten geprägt war. Es gelang kaum eine vernünftige Struktur in die Offense zu bekommen und einen Lauf zu kreieren. Die Kieler verließen sich ganz auf ihr Spiel unter dem Korb und die Defense der Gastgeber war zunächst nicht sortiert genug, um auch die vielen Offensivrebounds zu verhindern. Zum zweiten Viertel lagen die Lübecker mit 6 Punkten zurück. Die Mannschaftsführer des TuS stellten auf eine Zonenverteidigung um, womit es besser gelang die Aktionen der Kieler Big Men zu stoppen. Diese nahmen kaum Distanzwürfe und suchten weiter ihre großen Leute unter dem Korb. Dadurch gelang es der Zweiten Herren Ballverluste zu erzwingen, die jedoch kaum in erfolgreiche Fastbreaks umgemünzt werden konnten. Zur Halbzeit konnte dann auf 24:26 verkürzt werden. Durch das Engagement in der Defense blieb das Spiel aber knapp und der TuS in Schlagdistanz. Über den Verlauf des Spiels wollte die Nervosität kaum abnehmen und keiner der Lübecker Go-to-Guys konnte mit seinem Wurf Sicherheit in das Spiel bringen. An diesem Abend mit mehr Wurfglück gesegnet, setzte sich der KTB Ende des dritten Viertels mit etwa zehn Punkten ab und hielt diesen Vorsprung auch über das letzte Viertel hinweg. Ein letztes Aufbäumen mit erfolgreichen Dreierversuchen reichten dem TuS leider nicht, um das Spiel zu drehen und verloren am Ende mit 41:55.

Für Lübeck spielten:

Nowack 8 (1 Dreier), Sadowski 8, Kock 6 (2), Alam 5 (1), Bender 3 (1), Franz 3, Hillemanns 3, Merten 3, Jaeckel 2, Johannsen

 


Schleswig - Tus Lübeck

Lübecker unterliegen knapp in Schleswig

Zu 8 traten die Lübecker eine der längsten Auswärtsfahrten in Schleswig an. Nichtsdestotrotz wollte man sich nicht schonen, sondern direkt eine Duftmarke in der neuen Spielklasse setzen. Zum Spielstart waren die 93er leicht überrumpelt, sodass die Gastgeber sich einen kleinen Vorsprung erarbeiten konnten. Doch die Lübecker fingen sich wieder und angeführt von Johannsen und Merten gelang zum Ende des Viertels ein 13:0 Lauf, der eine 9-Punkte-Führung bescherte. Im zweiten Viertel zeichnete sich ein ausgeglichenes Bild. Vorne hielt vor allem Nowack seine Farben in Führung, während man hinten ein ums andere Mal den Schleswigern zu einfache Punkte in der Zone erlaubte. So ging es mit 10 Punkten Vorsprung in die Kabine. Nach dem Pausenpfiff wirkten die Lübecker wie ausgewechselt und fielen beinahe komplett in sich zusammen. Die Defense stand weiterhin solide, Schleswig musste für jeden Punkt kämpfen, jedoch gelang vorne kaum noch etwas. Stück für Stück arbeiteten sich die Schleswiger heran und 5 Minuten vor Schluss stand es ausgeglichen 63:63. Von nun an entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in denen die Lübecker durch Nowack und Kock immer die richtige Antwort parat hatten. 5 Sekunden vor Schluss ging man schließlich durch einen Dreier von Hillemanns mit einem Punkt in Führung. Die Schleswiger wurden beim Einwurf hart gepresst und konnten so noch einmal zwei Freiwürfe schinden, die sie verwandelten. Die Lübecker bekamen zwar noch einmal einen Wurf, dieser sprang jedoch vom Ring wieder heraus und somit stand der Endstand von 71:72 aus Sicht der 93er fest.

Für Lübeck spielten:

Nowack 18 (1 Dreier), Hillemanns 13 (3), Kock 11 (3), Alam 11 (3), Johannsen 9, Merten 5, Lohse 2, Sadowski 2